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Sonntag, 3. August 2014

Legend: Berstende Sterne ~ Marie Lu




Autor: Marie Lu
Verlag: Loewe 
Seiten: 448
Jahr: 2014
ISBN: 978-3-785-57492-8

Day und June haben sich entschieden: Für die Republik. Day lebt nun mit seinem kleinen Bruder Eden in einem Haus in einem reichen Sektor und June ist eine der Princeps-Anwärterinnen des Elektors. Doch als wäre es nicht schon kompliziert genug, das Volk auf der Seite des Elektors Anden zu halten, erhält dieser auch noch eine gewaltige Drohung von seinen Feinden. Für eine Seuche, die in den Kolonien tobt, machen sie die Republik verantwortlich und beschuldigen sie, ein Gegenmittel zu haben, aber nicht zu veröffentlichen. Wenn die Republik ihnen dieses nicht gibt, wird es zu Krieg kommen. Der einzige Weg zu einem Heilmittel liegt allerdings bei Days kleinem Bruder, der selbst an einer ähnlichen Seuche erkrankt war. Daniel, der zunehmend mit seiner Gesundheit zu kämpfen hat, weigert sich, Eden abermals der Republik für Experimente zu überlassen, nachdem sein Bruder das letzte Mal so gelitten hat. June befindet sich im Zwiespalt zwischen der Regierung und ihren Gefühlen. Doch dann greifen die Kolonien plötzlich unerwartet an und alles liegt im Chaos. Ein Krieg um alles, was Day und June etwas  bedeutet, beginnt.

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Erster Satz: "Von all meinen bisherigen Verkleidungen ist mir diese möglicherweise die liebste."

4 Seiten. Ich glaube, es dauerte nur ziemlich genau 4 Seiten, bis ich wieder vollkommen in der Geschichte gefangen war.
Day und June, die ihre Liebe nicht verleugnen können – Zweifel, was das Richtige ist – Hoffnung und Hoffnungslosigkeit – Vertrauen und Freundschaft – Verlust und Trauer – Verzweiflung – …
Ich kann gar nicht viel zu diesem Buch sagen, ich bin immer noch geflasht.

"'If you liked The Hunger Games, you’ll love this' – Sarah Rees-Brennan"
Das steht auf dem englischen Cover zu Band 2. Und ich fühlte mich beim Lesen von Band 3 tatsächlich etwas an das Finale von Panem erinnert. Der Unterschied: Während der letzte Band von Panem mich etwas enttäuscht hat und ich mich mit dem Ende nicht so richtig anfreunden konnte, hat Marie Lu in Legend alles richtig gemacht, obwohl es genauso tragisch ist.

Legend: Berstende Sterne ist eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Man wird gefesselt von dieser spannenden Geschichte, hofft, trauert und verzweifelt mit den Charakteren. Ich glaube ich habe noch nie bei einem Buch so sehr geweint, wie bei diesem. Ein absolut gelungener  Abspann dieser fantastischen Trilogie. Legendär!

Samstag, 1. März 2014

Legend: Schwelender Sturm - Marie Lu




Autor: Marie Lu
Verlag: Loewe
Jahr: 2013
Seiten: 448

Nach ihrer Flucht aus den Fängen der Republik schließen sich Day und June gezwungenermaßen den Rebellen an, die das System bekämpfen. Ihr Plan: Den neuen Elektor töten und so ein besseres Regime ermöglichen. Um dies zu erreichen wird June beauftragt, in die Republik zurückzukehren und das Vertrauen von Anden zu gewinnen, der nach dem Tod seines Vaters der neue Elektor ist. Doch als sie ihn näher kennenlernt, beginnt sie, an der Notwendigkeit ihres Vorhabens zu zweifeln. Ist es tatsächlich richtig, die Rebellen zu unterstützen, denen jedes Mittel recht ist? Auf Day und June wartet eine Entscheidung, die schwerwiegende Folgen haben wird und ihre Beziehung auf eine harte Probe stellt.

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Nachdem ich den ersten Band der Trilogie („Legend: Fallender Himmel") regelrecht verschlungen habe, konnte ich es kaum noch erwarten, endlich zu erfahren, wie es mit Day und June weitergeht. Er, der ehemalige meistgesuchte Verbrecher der Republik und sie, das früher gefeierte Wunderkind, die sich verlieben und zusammen beginnen, die Ungerechtigkeit in ihrer Welt zu bekämpfen. 

„Legend“ (Schwelender Sturm) liest sich richtig gut mit einer Spannung, die zwar manchmal in den Hintergrund gerät, jedoch immer irgendwie präsent bleibt. Man versucht als Leser dauerhaft, die Handlung vorauszuahnen und zu erkennen, was richtig und was falsch ist. Doch sobald sich nach jedem Kapitel die Sichtweise zum anderen Protagonisten ändert, hat man eine ganz andere Meinung. Plötzlich fiebert man mit den Personen mit, die man soeben noch als Gegner betrachtet hat. 

Die Beziehung zwischen Day und June wird von Zweifeln überschattet. Die beiden werden von den Rebellen auf Grund ihrer verschiedenen Aufgaben getrennt und von ihrer Vergangenheit eingeholt. Day hält an dem Gedanken fest, dass er June nichts bieten kann und verbringt viel Zeit mit Tess, die für ihn wie eine kleine Schwester ist. June kehrt zurück in ihr altes Leben voller Reichtum und während sie und Anden sich näherkommen, findet sie allerlei Informationen zum Tod ihres Bruders.

Die Handlung erreicht schließlich einen Höhepunkt, den ich nie erwartet hätte. Das Ende des Buches hat mich sehr berührt und zu der ein oder anderen Träne gebracht. Ich war verzweifelt und noch mehrere Stunden danach total in die Geschichte vertieft, die eine Wendung hingenommen hat, auf die ich keine Lösung weiß. Ich hoffe, Marie Lu gelingt es, die Geschichte im dritten Teil gelungen und würdevoll zu Ende zu bringen. (erscheint voraussichtlich am 14.07.2014!)

Letztendlich kann ich nur sagen: Die 448 Seiten vergehen wie im Flug und erfüllen alle Erwartungen, die man nach dem ersten Teil hatte. Absolut zu empfehlen!

Vielen lieben Dank an den Loewe-Verlag für die Unterstützung!